{"id":429,"date":"2021-08-09T16:07:25","date_gmt":"2021-08-09T16:07:25","guid":{"rendered":"https:\/\/digitalfueralle.mz.tu-dresden.de\/?p=429"},"modified":"2022-09-07T08:18:49","modified_gmt":"2022-09-07T08:18:49","slug":"studienwahlentscheidungen-unterstuetzen-osa-3-0-foerdert-die-gezielte-auseinandersetzung-mit-ingenieurwissenschaftlichen-studiengaengen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/digitalfueralle.codip.tu-dresden.de\/en\/studienwahlentscheidungen-unterstuetzen-osa-3-0-foerdert-die-gezielte-auseinandersetzung-mit-ingenieurwissenschaftlichen-studiengaengen\/","title":{"rendered":"Supporting study choice decisions \u2013 OSA 3.0 promotes targeted engagement with engineering courses"},"content":{"rendered":"<p>\u201eMechatronik, Elektrotechnik oder doch eher Maschinenwesen \u2013 was soll ich studieren?\u201c Die Suche nach Orientierung in der Vielfalt der insgesamt 15 verschiedenen ingenieurwissenschaftlichen Studieng\u00e4nge an der TU Dresden stellt Studieninteressierte vor eine gro\u00dfe Auswahl an M\u00f6glichkeiten. Bei der richtigen Entscheidung spielen viele Kriterien eine Rolle. Das Projekt \u201eOnline-Self-Assessments f\u00fcr Studieninteressierte der Ingenieurwissenschaften (OSA 3.0)\u201c unterst\u00fctzt diesen Entscheidungsprozess auf systematische Weise.<\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund der s\u00e4chsischen Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4ftesicherung des Freistaates Sachsens hat sich die TU im Studienerfolgskonzept zum Ziel gesetzt, sowohl Studienwahlentscheidungen zu unterst\u00fctzen als auch den Studienerfolg zu f\u00f6rdern. In einem interdisziplin\u00e4ren Projektteam der TUD werden dazu webbasierte Studienorientierungstests, sogenannte Online-Self-Assessments (OSAs), entwickelt. Im Pilotprojekt OSA 3.0, welches bereits erfolgreich in der dritten Projektlaufzeit weiter fortgesetzt wird, entsteht ein Angebot zur Studienorientierung. Hier wird Studieninteressierte und Studienanf\u00e4nger:innen eine fr\u00fche Auseinandersetzung mit den pers\u00f6nlichen Kompetenzen, Interessen und Erwartungen erm\u00f6glicht. Diese werden anhand der Selbsteinsch\u00e4tzungstests mit den Anforderungen und tats\u00e4chlichen Inhalten des angestrebten Studiengangs verglichen, aus denen eine unmittelbare R\u00fcckmeldung abgeleitet wird. Anhand zwei verschiedener Selbsttest-Bausteine, einem psychologischen Testteil und einem fachspezifischen Aufgabenteil k\u00f6nnen sich Interessierte intensiv sowohl mit den Rahmenbedingungen eines ingenieurwissenschaftlichen Studiums an der TUD auseinandersetzen, als auch ihre Eignung f\u00fcr bestimmte Studieng\u00e4nge \u00fcberpr\u00fcfen. Die Testergebnisse k\u00f6nnen f\u00fcr eine individuelle Studienberatung genutzt werden. Die Selbsttests sind kostenlos und \u00fcber das Internet jederzeit frei zug\u00e4nglich. Einzige Voraussetzung f\u00fcr die Teilnahme an den OSAs ist eine Registrierung auf der Lernplattform OPAL, in der die OSAs zur Verf\u00fcgung gestellt werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-431 size-full\" src=\"https:\/\/digitalfueralle.mz.tu-dresden.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/OSA_Screen.png\" alt=\"\" width=\"654\" height=\"725\" srcset=\"https:\/\/digitalfueralle.codip.tu-dresden.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/OSA_Screen.png 654w, https:\/\/digitalfueralle.codip.tu-dresden.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/OSA_Screen-271x300.png 271w\" sizes=\"auto, (max-width: 654px) 100vw, 654px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Willkommens-Screen des OSA Elektrotechnik<\/p>\n<p>In der Entstehungsphase der drei Pilot-OSAs \u2013 Elektrotechnik, Mechatronik und Maschinenwesen \u2013 ist unser Team am Medienzentrum f\u00fcr die Entwicklung des mediendidaktischen Gesamtkonzepts verantwortlich. Dazu z\u00e4hlen mediendidaktische Empfehlungen bei der Erstellung der Fachaufgaben, genauso wie die Entwicklung eines gestalterischen Styleguides, um die einzelnen Fachrichtungen visuell miteinander zu verkn\u00fcpfen. Des Weiteren beraten wir die jeweiligen Ersteller:innen der Fachinhalte zu den technischen Realisierungsm\u00f6glichkeiten innerhalb des Testtools ONYX, \u00fcberpr\u00fcfen die Funktionsf\u00e4higkeit und stellen die technische Umsetzung sicher.<br \/>\nDer gesamte Entwicklungsprozess wird von Seiten des interdisziplin\u00e4ren Projektteams in einem Leitfaden festgehalten, der als Richtlinie f\u00fcr die Entwicklung zuk\u00fcnftiger OSAs dienen soll. Dabei geben wir Strukturvorschl\u00e4ge, koordinieren den Schreibprozess und f\u00fchren letztendlich die einzelnen Schriftst\u00fccke zu einem Handbuch zusammen.<\/p>\n<p>Derzeit arbeiten wir an der Optimierung der Usability (Nutzungsfreundlichkeit) der Online-Self-Assessments. Das Ziel ist es, sicherzustellen, dass die Bedienung der Selbsttests f\u00fcr die Zielgruppe intuitiv und lernf\u00f6rderlich ist. Die Nutzungsf\u00fchrung, genauso wie die technischen Rahmenbedingungen des Tests sollen eine einwandfreie und den Aufgaben angemessene Auseinandersetzung mit den Inhalten erm\u00f6glichen. Nicht zuletzt sollen die OSAs Studieninteressierte abholen und sie visuell ansprechen, im besten Fall also insgesamt ein angenehmes Nutzungserlebnis bieten. Gegenw\u00e4rtig sind einige Punkte bereits erf\u00fcllt, andere lassen sich in OPAL bzw. ONYX, entsprechend der technischen Rahmenbedingungen des Tools nur mit Einschr\u00e4nkungen umsetzen. So gestaltet sich die Optimierungsphase als ein Austaxieren zwischen den technischen Beschr\u00e4nkungen auf der einen Seite und der Verst\u00e4ndlichkeit auf der anderen Seite.<\/p>\n<p>Inwiefern die Optimierung gegl\u00fcckt ist, l\u00e4sst sich am besten mit Hilfe der R\u00fcckmeldung der Zielgruppe \u00fcberpr\u00fcfen. Der Prozess zur Gestaltung gebrauchstauglicher interaktiver Systeme<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> sieht f\u00fcr den gesamten Gestaltungsprozess einen iterativen Prozess vor, der Nutzende in verschiedenen Entwicklungsschritten wiederholend einbindet, genauso wie in einem der letzten Schritte. Das Produkt wird dann an Hand von Nutzerfeedbacks evaluiert.<\/p>\n<p>F\u00fcr diese Feedback-Prozessphase haben wir zwei unterschiedliche Usability-Tests konzipiert: einen asynchronen und einen synchronen Test. Asynchron bedeutet in diesem Fall, dass Interessierte das Online-Self-Assessment selbst\u00e4ndig durchf\u00fchren. Sie werden anschlie\u00dfend gebeten, ein Online-Evalutations-Fragebogen zur Usability auszuf\u00fcllen.<br \/>\nBei dem synchronen Test begleiten wir Sch\u00fcler:innen virtuell w\u00e4hrend einer Live-Durchf\u00fchrung eines OSAs. Mit Hilfe der Bildschirm- und Ton\u00fcbertragung k\u00f6nnen wir sowohl die Bearbeitungsschritte und Mauszeigerbewegungen mitverfolgen, als auch die Gedanken und Impulse &#8218;h\u00f6ren&#8216;, welche sie w\u00e4hrend der Bearbeitung laut \u00e4u\u00dfern sollen. Diese Methode wird als \u201aThinking aloud\u2018 bezeichnet und bietet den wertvollen Vorteil, dass wir die unmittelbaren kognitiven Prozesse, ausgel\u00f6sten Emotionen und Erwartungen, genauso wie die Absichten der Nutzenden w\u00e4hrend der Bearbeitung direkt erfahren k\u00f6nnen. Diese Methode erm\u00f6glicht uns ungefilterte Eindr\u00fccke zu erhalten, bei denen der Verzerrungseffekt der sozialen Erw\u00fcnschtheit im Antwortverhalten reduziert wird<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a>.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr die synchronen Usability-Tests sucht unser Projektteam interessierte Sch\u00fcler:innen der 11. bis 13. Klassen, die das Online-Self-Assessment gern \u201aauf Herz und Nieren\u2018 pr\u00fcfen wollen.<\/strong> Interesse an MINT-F\u00e4chern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) sind von Vorteil, aber keine zwingende Voraussetzung zur Teilnahme. Ein Laptop, Tablet oder PC sollte vorhanden sein und ein Headset mit funktionst\u00fcchtigem Mikrofon, au\u00dferdem ein Zeitfenster von 60-90 Minuten. Die Usability-Tests sind f\u00fcr den Zeitraum von Mitte September bis Ende Oktober geplant. Als Dankesch\u00f6n erhalten die ersten 10 Teilnehmenden einen Geschenk-Gutschein im Wert von 10 Euro.<\/p>\n<p>Interessierte k\u00f6nnen sich gerne bei der Projektmitarbeiterin Theresia Zimmermann (<a href=\"mailto:theresia.zimmermann@tu-dresden.de\">theresia.zimmermann@tu-dresden.de<\/a>) melden.<\/p>\n<p>Weiterf\u00fchrende Informationen zum Ablauf, sowie den technischen Voraussetzungen des Usability-Tests finden sich unter <a href=\"https:\/\/tu-dresden.de\/mz\/projekte\/projekoverview\/osa\">https:\/\/tu-dresden.de\/mz\/projekte\/projekoverview\/osa<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> DIN EN ISO 9241-210: Ergonomie der Mensch-System-Interaktion\u00a0&#8211; Teil\u00a0210: Menschzentrierte Gestaltung interaktiver Systeme<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Baur N.; Blasius J.; Wiesbaden (2014): Handbuch Methoden der empirischen Sozialforschung<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Autorinnen: Regine Thiering, Theresia Zimmermann<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&quot;Mechatronics, electrical engineering or mechanical engineering - what should I study?&quot; The search for orientation in the variety of the 15 different engineering courses at the TU Dresden presents prospective students with a large selection of options. 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